warning: Creating default object from empty value in /mnt/web117/b0/40/52099140/htdocs/modules/mobile_tools/mobile_tools_roles.inc on line 154.

Kinder

"Sag es mir und ich werde es vergessen.
Zeig es mir und ich werde es erinnern.
Lass es mich tun und ich werde es verstehen." —Konfuzius


Im Mittelpunkt der Therapie stehen Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter.

Die Behandlung erfolgt in der Praxis in Einzeltherapie oder auch in Partnertherapie mit zwei Kindern und zwei Therapeuten zum Erlernen sozio-emotionaler Kompetenzen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie sind eine regelmäßige Teilnahme der Kinder an den Therapien, sowie eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Ärzten.

So werden z.B. in regelmäßigen Abständen Elterngespräche durchgeführt, in denen die Eltern über den Stand der Therapie informiert werden, sie erhalten Tipps und Anregungen für zu Hause, um die Therapie zu unterstützen.

Der Behandlung geht immer eine differenzierte Befunderhebung voraus. Sie basiert auf einem ausführlichen Aufnahmegespräch, in dem Fragen zur Entwicklung im motorischen, sprachlichen und medizinischen Bereich sowie zum Verhalten im Kleinkindalter geklärt werden.

Daraufhin werden verschiedene Testverfahren, freie und gezielte Beobachtungen durchgeführt.
Unter anderem wenden wir folgende Verfahren dabei an:

* Gezielte Beobachtungen nach J. Ayres
* MOT (Motorik-Test für 4-6-jährige)
* KTK (Körperkoordinationstest)
* KTK (Frostig`s Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung)
* Warnke Prüfprotokoll (u. a. visuelle u. auditive Ordnungsschwelle, Wahrnehmungstrennschärfe)
* freie Beobachtung

In der Therapie arbeiten wir in Anlehnung an verschiedene Konzepte, die individuell abgestimmt, abgeändert oder auch kombiniert werden. Sie setzt auf der Ebene an, auf der das Kind über sichere Fähigkeiten verfügt, um Misserfolge und Überforderung zu verhindern. Die Therapie erfolgt u. a. auf spielerische Weise, an der das Kind aktiv teilnimmt.

Zum Einsatz kommen z.B.:

* Rollbrett
* Hängematte
* Elefantenrolle
* Trampolin
* große Schaumstoffbausteine
* Erbsenkiste
* Pezzibälle
* Logigramm
* Murmelbahn
* Memory
* PC, Brain Boy
* Handwerk

Mögliche Indikationen:

* Entwicklungsverzögerung/-störung
* Störung der motorischen Koordination
* Wahrnehmungsstörung, Körperwahrnehmungsdefizite
* ADS / ADHS
* Teilleistungsstörung
* Dyskalkulie, LRS
* feinmotorische Defizite
* Konzentrationsstörung
* Verhaltensauffälligkeiten
* hyperkinetisches Syndrom


Ziele der Therapie sind z. B.:

* Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung
* Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen
* Verbesserung der Tonusregulation
* Förderung von Motivation
* Verbesserung der Handlungsplanung / Handlungskompetenz
* Stärkung des Selbstvertrauens
* Verbesserung Low – Level – Funktionen

Literaturempfehlung:

"Was ist los mit meinem Kind"
Sabine Pauli, Andrea Kisch

"Spielerisch im Gleichgewicht"
Monika Murphy — Witt